Wiesenknopf-Ameisenbläuling
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Wiesenknopf-Ameisenbläuling

Zwerg-Bläuling Eule

Wiesenknopf-Ameisenbläuling 

   
Bild 22 von 29
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Bild Details:

Bildname:

Wiesenknopf-Ameisenbläuling

Beschreibung:

 

Schlüsselwörter:

Wiesenknopf-Ameisenblaeuling, Falter, Schmetterling, Blaeuling

Datum:

26.04.2010 20:38

Hits:

3310

Dateigröße:

191.1 KB

Originalgröße:

191.1 KB 

Originalauflösung:

467 x 700 Pixel


IPTC Info:

 Bild Beschreibung:

 Wiesenknopf-Ameisenbläuling

 IPTC Verfasser:

 W.A.Rumpf

 Besondere Hinweise:

 keine Weiterverbreitung ohne ausdruecklicher Genehmigung

 Name des Fotografen:

 W.A.Rumpf

 Honorar an:

 W.A.Rumpf

 Bildquelle:

 www.vienna-pictures.com

 Aufnahme Datum:

 24.04.2010

 Stadt/Ort:

 Lorreto

 Bundesland:

 Burgenland

 Ländername:

 Austria

 Schlüsselwörter:

 Wiesenknopf-Ameisenbläuling, , Schmetterling, , Bäuling

 Bildrechte:

 Copyright @ 2010 W.A.Rumpf. All rights reserved


Exif Info:

 Modell:

 Canon EOS 5D

 Aufnahme,Datum und Zeit:

 24.04.2010 06:32:21

 ISO Wert:

 100

 Belichtungszeit:

 2 sec(s)

 Blende:

 F/16

 Brennweite (Objektiv):

 100 mm

 Belichtungsabweichung:

 0 EV

 Blendenöffnungswert:

 F/8

 Max. Blendenöffnungswert:

 F/2.8

 Belichtungsmessung:

 Selektiv

 Blitz:

 Blitz nicht ausgelöst

 Belichtungsprogramm:

 Zeitautomatik

 Belichtungsmodus:

 Automatisch

 Weißabgleich:

 Automatisch

 GPS Breitengrad:

 47.897414

 GPS Breitengrad Referenz:

 Nord

 GPS Längengrad:

 16.52777

 GPS Längengrad Referenz:

 Ost

 GPS Höhe:

 354 m

Histogramm:

histogramm


Wikipedia Info:

Heller Wiesenknopf-Ameisenbläuling (Phengaris teleius)

Der Helle Wiesenknopf-Ameisen-Bläuling (Phengaris teleius, Syn.: Maculinea teleius, Glaucopsyche teleius) ist ein Schmetterling (Tagfalter) aus der Familie der Bläulinge (Lycaenidae). Die Art wird auch als Großer Moorbläuling bezeichnet und zählt zu den myrmekophilen Arten.

Die Flügeloberseiten sind silbrig hellblau gefärbt und besitzen eine Reihe zarter schwarzer Punkte. Die schmutzigbraunen Flügelaußenränder sind mit einer weißen Randzeichnung versehen. Die Flügelunterseiten sind viel heller als bei Phengaris nausithous und durch zwei Reihen schwarzer Punkte gekennzeichnet. Die innere Punktreihe ist dabei kräftig schwarz und weiß umrandet, während die Äußere klein und undeutlich ist. Auf der Hinterflügelunterseite befindet sich eine kleine blaue Basalbestäubung.

Die Art ist sehr selten und kommt nur lokal vor in Frankreich (Gers, Gironde, Dordogne, Charente, Isère, Savoie, Haut-Rhin), nördliche Schweiz, Norditalien (Piemont, Triest), Süddeutschland, Westdeutschland (Rheinland-Pfalz, Hessen[1] und Nordrhein-Westfalen), Mitteldeutschland (Südraum Leipzig), Österreich, Ungarn, Slowakei, Südpolen, Spanien (Valle de Arán).

Der Helle Wiesenknopf-Ameisen-Bläuling bewohnt blütenreiche Feuchtwiesen und feuchte Quellwiesen in Tälern und an Berghängen sowie an Bächen und Gräben. Das Vorkommen der Art ist an das Vorhandensein des Großen Wiesenknopfes (Sanguisorba officinalis) gebunden. Eine wichtige Rolle für die Bestandsgröße des Bläulings und seiner Wirtsameise spielt das Vorhandensein von Saumstandorten, die entweder gar nicht oder nur unregelmäßig bewirtschaftet werden.[2]

Die Entwicklung dauert ein bis zwei Jahre.[3] Die Falter fliegen von Mitte Juni bis Mitte August. Sie haben ein enges Nektarpflanzen-Spektrum. Die wichtigste Nektarpflanze der Falter ist der Große Wiesenknopf. Beobachtet wurden auch Blütenbesuche an Blutweiderichen (Lythrum spec.), Heil-Ziest (Stachys officinalis), Kleiner Braunelle (Prunella vulgaris) und Vogel-Wicke (Vicia cracca). Das Weibchen legt die Eier einzeln an noch nicht blühende Köpfchen des Großen Wiesenknopfs. Die jungen purpurrot gefärbten Raupen fressen zunächst in den Blüten ihrer Futterpflanzen und werden im Herbst, nach der dritten und letzten Häutung in Ameisennester der Trockenrasen-Knotenameise (Myrmica scabrinodis) getragen[4]. Sie leben dort räuberisch von Ameisenbrut. Etwa 98 % der Biomasse der Puppe (und des späteren Falters) stammt so von den Ressourcen des Ameisenvolkes. Es wurde geschätzt, dass bei den räuberisch lebenden Phengaris-Arten (P. teleius, P. arion und P. nausitous) etwa 350 Arbeiterinnen mittelbar nötig sind, um eine Phengaris-Larve zu ernähren. Diese Zahl wird benötigt, um die Nahrung für die Ameisenbrut zu beschaffen, die von den Phengaris-Larven gefressen wird.[5] Das myrmecophile Verhalten der Phengaris-Arten wird als Sozialparasitismus bezeichnet. Die Verpuppung erfolgt im späten Frühjahr des folgenden Jahres oder bei im ersten Jahr klein gebliebenen Raupen erst im Frühjahr des darauf folgenden Jahres.

Von zwei der drei mitteleuropäischen Phengaris-Arten, die räuberisch von Ameisenbrut leben war bekannt, dass sie von Schlupfwespen (Ichneumonidae) parasitiert werden. Bei Phengaris nausithous ist es die Art Neotypus pusillus Gregor, 1940 und bei Phengaris arion eine spezifisch nicht bestimmte Art von Neotypus. Erst vor kurzem gelang auch der Nachweis, dass auch der Helle Wiesenknopf-Ameisenbläuling von einer Neotypus-Art parasitiert wird, vermutlich von Neotypus melanocephalus (Gmelin, 1790).[6]

Quelle:Wikipedia

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