Helle Tanzfliege
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Winterlibelle Späte Gelbrand-Schwebfliege

Helle Tanzfliege 

   
Bild 21 von 35
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Bild Details:

Bildname:

Helle Tanzfliege

Beschreibung:

 

Schlüsselwörter:

Helle, Tanzfliege, fliege, Empis, digramma, Insekten

Datum:

26.04.2010 20:38

Hits:

3098

Dateigröße:

231.4 KB

Originalgröße:

231.4 KB 

Originalauflösung:

467 x 700 Pixel


IPTC Info:

 Bild Beschreibung:

 Tanzfliege Empis digramma

 IPTC Verfasser:

 W.A.Rumpf

 Besondere Hinweise:

 keine Weiterverbreitung ohne ausdruecklicher Genehmigung

 Name des Fotografen:

 W.A.Rumpf

 Honorar an:

 W.A.Rumpf

 Bildquelle:

 www.vienna-pictures.com

 Aufnahme Datum:

 24.04.2010

 Stadt/Ort:

 Lorreto

 Bundesland:

 Burgenland

 Ländername:

 Austria

 Schlüsselwörter:

 Empis, digramma, Tanzfliege, Fliegen

 Bildrechte:

 Copyright @ 2010 W.A.Rumpf. All rights reserved


Exif Info:

 Modell:

 Canon EOS 5D

 Aufnahme,Datum und Zeit:

 24.04.2010 07:21:05

 ISO Wert:

 100

 Belichtungszeit:

 0.8 sec(s)

 Blende:

 F/11

 Brennweite (Objektiv):

 100 mm

 Belichtungsabweichung:

 0 EV

 Blendenöffnungswert:

 F/7

 Belichtungsmessung:

 Selektiv

 Blitz:

 Blitz nicht ausgelöst

 Belichtungsprogramm:

 Zeitautomatik

 Belichtungsmodus:

 Automatisch

 Weißabgleich:

 Automatisch

 GPS Breitengrad:

 47.896778

 GPS Breitengrad Referenz:

 Nord

 GPS Längengrad:

 16.527343

 GPS Längengrad Referenz:

 Ost

 GPS Höhe:

 354 m

Histogramm:

histogramm


Wikipedia Info:

Gewürfelte Tanzfliege (Empis tesselata)

Die Tanzfliegen (Empididae) sind eine Familie der Zweiflügler (Diptera) und werden den Fliegen (Brachycera) zugeordnet. Aus dieser Gruppe sind weltweit etwa 2500 Arten bekannt, in Deutschland etwa 260. Die früher ebenfalls in diese Familie eingeordneten Buckeltanzfliegen (Hybotidae) sind heute eine eigene Familie und die Kleinen Tanzfliegen (Microphorinae) gehören als Unterfamilie zu den Langbeinfliegen.

Die meist sehr kleinen Fliegen sind häufig unscheinbar braun gefärbt. Der Kopf ist rundlich, wobei die Männchen sehr häufig stark vergrößerte Komplexaugen besitzen. Der Rüssel ist bei einigen Arten auffällig lang und dient dem Anstechen und Aussaugen der Beutetiere. Die Beine der Fliegen sind relativ lang, wobei ein Beinpaar oft zu einem Fangbein mit bedorntem Oberschenkel (Femur) und gekrümmtem Unterschenkel (Tibia) ausgebildet ist, so etwa bei den Vertretern der Gattung Chelifera.

Die Tanzfliegen ernähren sich primär von anderen Insekten, die sie meist im Flug packen und anstechen. Dabei werden sehr häufig auch Insekten attackiert, die deutlich größer als die Fliegen sind, Kannibalismus kommt ebenfalls vor. Die Vertreter der Unterfamilie Empidinae haben sich im Laufe der Evolution allerdings zu Blütenbesuchern entwickelt, die tierische Nahrung nur noch als Larve und bei der Paarung aufnehmen. Die stark verlängerten Mundwerkzeuge der Gattungen Empis und Rhamphomyia entwickelten sich entsprechend als Saugrüssel.

Sehr gut erforscht ist das Fortpflanzungsverhalten der Tanzfliegen. Bei vielen Arten dieser Gruppe bilden sich im Vorfeld kleinere Schwärme, die als "Tanzgruppen" bezeichnet werden und für die Namensgebung verantwortlich sind. Die Einzelindividuen fliegen in diesen Gruppen in schnellen Zickzack- und Kurvenflügen durcheinander, wobei der Wind eine große Rolle spielt. Die Tanzgruppen bestehen dabei immer komplett entweder aus Männchen oder aus Weibchen und werden von Vertretern des jeweils anderen Geschlechts angeflogen. Bekannt sind diese Tanzgruppen vor allem bei den Empis-, Rhamphomyia- und Hilara-Arten.

Die Annäherung des Männchens an ein Weibchen erfolgt meist von unten. Bei einigen Arten reiben sich die beiden Partner offensichtlich gegenseitig die Fußglieder (Tarsen). Ebenfalls verbreitet ist das Verhalten, bei dem das Männchen dem Weibchen ein Beutegeschenk übergibt, welches das Weibchen während der Paarung aussaugt. Dies Verhalten ist auch bei den eigentlich vegetarischen Empidinae zu beobachten. Bei manchen Hilara-Arten ist das Geschenk von Spinnfäden umhüllt, die mit den Spinndrüsen im verbreiterten ersten Fußglied gefertigt werden. Männchen von Empis opaca wurden dabei beobachtet, wie sie das Geschenk nach der Paarung wieder mitnahmen und einem weiteren Weibchen übergaben. In diesen Fällen wirkt das Geschenk offensichtlich paarungsstimulierend. Es wird von den Weibchen zwar angenommen jedoch nicht genutzt, manchmal wird auch nur ein mit Spinnfäden umwickeltes Pflanzenteil übergeben. Die eigentliche Kopulation findet entweder sitzend oder hängend statt.

Das Männchen von Hilara sartor hält beim Tanz einen Fadenschleier mit den Beinen, der offensichtlich als optisches Signal Weibchen anlockt. Das Männchen wird vom Weibchen unterflogen und lässt sich auf dieses fallen, die Paarung findet im Flug statt während der Schleier herabfällt.

Quelle:Wikipedia

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