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Abgerissenes Pleuel mit Kolben
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Abgerissenes Pleuel mit Kolben

Kolben Seitenansicht Motorkolben mit Pleuel

Abgerissenes Pleuel mit Kolben 

   
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Image details:

Image Name:

Abgerissenes Pleuel mit Kolben

Description:

Abgerissenes Pleuel mit Kolben

Keywords:

Motor, Kolben, Pleuel, Kolbenfresser, Motortuning

Date:

21.07.2009 00:00

Hits:

4903

File size:

177.6 KB

Original size:

177.6 KB 

Original resolution:

800 x 533 Pixel


IPTC Info:

 Caption:

 Abgerissenes Pleuel mit Kolben

 Caption writer:

 W.A.Rumpf

 Headline:

 Abgerissenes Pleuel mit Kolben

 Special instructions:

 keine Weiterverbreitung ohne ausdruecklicher Genehmigung

 Byline:

 W.A.Rumpf

 Credit:

 W.A.Rumpf

 Source:

 www.vienna-pictures.com

 Object name:

 Abgerissenes Pleuel mit Kolben

 Date created:

 07.07.2009

 City:

 Vienna

 State:

 Vienna

 Country:

 Austria

 Keywords:

 Motor, Kolben, Pleuel, Kolbenfresser, Motortuning

 Copyright Notice:

 Copyright @ 2010 W.A.Rumpf. All rights reserved


Exif Info:

 Model:

 Canon EOS 5D

 Date created:

 07.07.2009 10:15:03

 ISO speed:

 100

 Exposure time:

 1/2 sec(s)

 Aperture value:

 F/32

 Focal length::

 100 mm

 Exposure Bias Value:

 0 EV

 Aperture Value:

 F/10

 Max. Aperture Value:

 F/2.8

 Metering Mode:

 Selektiv

 Flash:

 Blitz nicht ausgelöst

 Exposure Program:

 Blendenautomatik

 Exposure Mode:

 Automatisch

 WhiteBalance:

 Manuell

Histogramm:

histogramm


Wikipedia Info:

Als Kolbenfresser (in Österreich auch Kolbenreiber oder Verreiber) werden in Hubkolbenmotoren und -verdichtern Schäden an den bewegten Kolben im Bereich der Berührungsfläche zum Zylinder bezeichnet.

Durch mangelhafte Schmierung der Laufflächen von Kolben und Zylinder entsteht trockene Reibung, wodurch sich die Temperatur von Kolben und Zylinder stark erhöht. Dadurch wird eine Reibschweißung eingeleitet. Kolben und Lauffläche des Zylinders (Zylinderlaufbuchse) verbinden sich fest miteinander und die Maschine wird schlagartig zum Stillstand gebracht. Die Ursachen dafür erstrecken sich von aus unterschiedlichen Gründen erhöhten Temperaturen über mangelnde oder falsche Schmierung bis hin zu Montage- oder gar Konstruktionsfehlern. Die meisten Kolbenfresser treten bei Verbrennungsmotoren auf.

Beim Fressen erhöht sich durch Änderung des tribologischen Systems die Temperatur des Kolbens. Da sich der Kolben schneller erwärmt als der umgebende gekühlte Zylinder, dehnt er sich stärker aus und beginnt zu blockieren, wenn das Spiel gegen Null läuft. Das führt innerhalb kürzester Zeit zum "Festfressen" (völlige Blockade des Kolbens im Zylinder) durch Verschweißen des Kolbenmaterials mit der Zylinderwand im oberen oder unteren Totpunkt, wenn die Relativgeschwindigkeit von Kolben zu Zylinder gegen Null geht. Verstärkt wird die Neigung zum Kolbenfressen auch durch die meist verwendete Materialpaarung Aluminium (Kolben) und Grauguss (Zylinder), da Aluminium einen größeren Wärme-Ausdehnungskoeffizienten aufweist.

Schmiermittelverlust durch zu hohe Drehzahlen, zu hohe Motorlast, Kraftstoffüberschuss (der den Ölfilm auflöst), Schlammbildung im Öl, verstopfte Öl-Spritzdüsen, Ölmangel oder auch zu viel Öl (da die Kurbelwelle ins Öl schlagen kann, somit sich Luftbläschen im Öl bilden und die Schmierfähigkeit des Öls stark beeinträchtigt wird) verursacht örtlich einen Kühlungs- oder Schmierungsmangel am Kolben.

Der auf- und abbewegte Kolben eines Hubkolbenmotors muss im Allgemeinen mit Öl geschmiert und gekühlt werden. Die Reibungswärme soll abgeführt und der Reibkoeffizient (siehe Reibung) soll minimiert werden. Beim Zweitaktmotor wird das für die Schmierung benötigte Öl meist dem Benzin zugemischt (Zweitaktgemisch). Da im Schiebebetrieb (bei Bergabfahrt) der Motor nur mit dem Gemisch für Standgas versorgt wird (Drosselklappe geschlossen), kann unter Umständen Schmierungsmangel auftreten. Dies tritt nicht auf, wenn das Standgas vorher so niedrig wie möglich eingestellt wird. So kann das im Kraftstoff-/Luftgemisch enthaltene Öl die Schmierung des Motors aufrechterhalten. Wenn die Menge an Luft für das im Schiebebetrieb angesaugte Gemisch zu gering für eine Verbrennung ist, bleibt die Temperatur niedrig und die Schmierung ist gewährleistet. In den allermeisten Viertaktmotoren erfolgt die Schmierung mittels einer Pumpe, die das Öl an die Schmierstellen fördert.

Ausfall der Kühlung durch Kühlmittelverlust oder Verstopfung der Wärmetauscher sind bekannte Probleme. Die Temperaturerhöhung kann zum Abreißen des Ölfilms führen. In der Folge entsteht zu hohe Reibung und Überhitzung des Kolbens. Daraus resultiert aufgrund der Wärmeausdehnung ein zu großes Durchmesserwachstum des Kolbens in der Zylinderbohrung.

Fremdkörper führen zu abrasivem Verschleiß im Kolben (z. B. durch starke Verschmutzung der Ansaugluft) wegen erhöhter Reibung, was die Neigung zum Fressen der Bauteile begünstigt. Ein defekter, gebrochener Kolbenring kann zu erhöhter Reibung und letztlich zum Kolbenfresser führen. Schlechte Verbrennung oder Fremdstoffe im Kraftstoff können zu Ablagerungen an Kolben und Zylinderlauffläche führen, die den Ölfilm abreißen lassen und somit den Kolbenfresser auslösen. Deformation des Kolbens durch große Fremdkörper beim Motorschaden (Ventilschaden) oder Durchbrennen können auch zum Kolbenfresser führen.

Quelle:Wikipedia

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