Kolbenfresser
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Kolbenfresser

Motorkolben mit Pleuel

Kolbenfresser 

   
Bild 6 von 6
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Bild Details:

Bildname:

Kolbenfresser

Beschreibung:

Kolben mit einen abgerissenen Pleuel

Schlüsselwörter:

Motor, Kolben, Pleuel, Kolbenfresser, Motortuning

Datum:

21.07.2009 00:00

Hits:

5318

Dateigröße:

136.7 KB

Originalgröße:

136.7 KB 

Originalauflösung:

400 x 600 Pixel


IPTC Info:

 Bild Beschreibung:

 Kolben mit einen abgerissenen Pleuel

 IPTC Verfasser:

 W.A.Rumpf

 Bild Titel:

 Kolbenfresser

 Besondere Hinweise:

 keine Weiterverbreitung ohne ausdruecklicher Genehmigung

 Name des Fotografen:

 W.A.Rumpf

 Honorar an:

 W.A.Rumpf

 Bildquelle:

 www.vienna-pictures.com

 Datei Name:

 Kolbenfresser

 Aufnahme Datum:

 07.07.2009

 Stadt/Ort:

 Vienna

 Bundesland:

 Vienna

 Ländername:

 Austria

 Schlüsselwörter:

 Motor, Kolben, Pleuel, Kolbenfresser, Motortuning,

 Bildrechte:

 Copyright @ 2010 W.A.Rumpf. All rights reserved


Exif Info:

 Modell:

 Canon EOS 5D

 Aufnahme,Datum und Zeit:

 07.07.2009 09:54:40

 ISO Wert:

 100

 Belichtungszeit:

 1/8 sec(s)

 Blende:

 F/14

 Brennweite (Objektiv):

 100 mm

 Belichtungsabweichung:

 0 EV

 Blendenöffnungswert:

 F/7.6

 Max. Blendenöffnungswert:

 F/2.8

 Belichtungsmessung:

 Selektiv

 Blitz:

 Blitz nicht ausgelöst

 Belichtungsprogramm:

 Zeitautomatik

 Belichtungsmodus:

 Automatisch

 Weißabgleich:

 Manuell

Histogramm:

histogramm


Wikipedia Info:

Als Kolbenfresser (in Österreich auch Kolbenreiber oder Verreiber) werden in Hubkolbenmotoren und -verdichtern Schäden an den bewegten Kolben im Bereich der Berührungsfläche zum Zylinder bezeichnet.

Durch mangelhafte Schmierung der Laufflächen von Kolben und Zylinder entsteht trockene Reibung, wodurch sich die Temperatur von Kolben und Zylinder stark erhöht. Dadurch wird eine Reibschweißung eingeleitet. Kolben und Lauffläche des Zylinders (Zylinderlaufbuchse) verbinden sich fest miteinander und die Maschine wird schlagartig zum Stillstand gebracht. Die Ursachen dafür erstrecken sich von aus unterschiedlichen Gründen erhöhten Temperaturen über mangelnde oder falsche Schmierung bis hin zu Montage- oder gar Konstruktionsfehlern. Die meisten Kolbenfresser treten bei Verbrennungsmotoren auf.

Beim Fressen erhöht sich durch Änderung des tribologischen Systems die Temperatur des Kolbens. Da sich der Kolben schneller erwärmt als der umgebende gekühlte Zylinder, dehnt er sich stärker aus und beginnt zu blockieren, wenn das Spiel gegen Null läuft. Das führt innerhalb kürzester Zeit zum "Festfressen" (völlige Blockade des Kolbens im Zylinder) durch Verschweißen des Kolbenmaterials mit der Zylinderwand im oberen oder unteren Totpunkt, wenn die Relativgeschwindigkeit von Kolben zu Zylinder gegen Null geht. Verstärkt wird die Neigung zum Kolbenfressen auch durch die meist verwendete Materialpaarung Aluminium (Kolben) und Grauguss (Zylinder), da Aluminium einen größeren Wärme-Ausdehnungskoeffizienten aufweist.

Schmiermittelverlust durch zu hohe Drehzahlen, zu hohe Motorlast, Kraftstoffüberschuss (der den Ölfilm auflöst), Schlammbildung im Öl, verstopfte Öl-Spritzdüsen, Ölmangel oder auch zu viel Öl (da die Kurbelwelle ins Öl schlagen kann, somit sich Luftbläschen im Öl bilden und die Schmierfähigkeit des Öls stark beeinträchtigt wird) verursacht örtlich einen Kühlungs- oder Schmierungsmangel am Kolben.

Der auf- und abbewegte Kolben eines Hubkolbenmotors muss im Allgemeinen mit Öl geschmiert und gekühlt werden. Die Reibungswärme soll abgeführt und der Reibkoeffizient (siehe Reibung) soll minimiert werden. Beim Zweitaktmotor wird das für die Schmierung benötigte Öl meist dem Benzin zugemischt (Zweitaktgemisch). Da im Schiebebetrieb (bei Bergabfahrt) der Motor nur mit dem Gemisch für Standgas versorgt wird (Drosselklappe geschlossen), kann unter Umständen Schmierungsmangel auftreten. Dies tritt nicht auf, wenn das Standgas vorher so niedrig wie möglich eingestellt wird. So kann das im Kraftstoff-/Luftgemisch enthaltene Öl die Schmierung des Motors aufrechterhalten. Wenn die Menge an Luft für das im Schiebebetrieb angesaugte Gemisch zu gering für eine Verbrennung ist, bleibt die Temperatur niedrig und die Schmierung ist gewährleistet. In den allermeisten Viertaktmotoren erfolgt die Schmierung mittels einer Pumpe, die das Öl an die Schmierstellen fördert.

Quelle:Wikipedia

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